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Neuseeland pur: Speed-Shearing und Schaefer-Challenge in Gisborne

Endlich haben meine Reisepartnerin Julianne und ich beim Nationalsport der Neuseelaender live mitgefiebert. Nein, wir haben nicht in einem Stadtion die neuseelaendische Rugbymannschaft All Blacks angefeuert. Wir sassen stattdessen in einem grossen Schuppen und haben Maennern beim Schafescheren zugesehen.
Und das ist gar nicht so langweilig, wie es klingt, was auch an der Zahl der Zuschauer deutlich wird. Das "Shearing", wie das Scheren hierzulande genannt wird, war der Publikumsmagnet auf der alljaehrlichen Gisborne Show, die wir vor ein paar Wochen besucht haben.
Neben Reitturnier und kleinem Jahrmarkt fanden verschiedenste Wettbewerbe rund um die Landwirtschaft statt.
Am meisten beeindruckte mich das Speed-Shearing. Dabei geht es darum, ein Schaf so schnell wie moeglich von seiner Wolle zu befreien, natuerlich ohne es zu verletzen. David Fagan war hier mit Abstand der Schnellste. In nur 26,9 Sekunden hatte er sein Schaf geschoren und damit 1000 Dollar, circa 500 Euro, verdient. Ich wuesste gar nicht, wo ich mit dem Scheren beginnen sollte.

Neuseeland


Weniger ernsthaft ging es bei der Shepherds' Challenge zu. Junge Schaefer, also Shepherds, mussten einen Parcours abreiten, der unter anderem beinhaltete, zu zweit ohne Sattel ueber Heuballen zu springen. Nicht nur ein Paar rutschte dabei vom Pferd, sodass das Publikum viel zu lachen hatte.
Julianne und ich erlebten also einen sehr neuseelaendischen Tag in Gisborne, der mit einem traditionellen Hangi endete. Die neuseelaendischen Maori garen ihr Essen dabei in einem Erdloch mit heissen Steinen, Hangi bezeichnet also eine Art Erdofen. Das Essen selbst ist meist Fleisch und Gemuese, besonders ist hier Kumara. Kumara ist eine Suesskartoffel, die ich ganz bestimmt in Deutschland vermissen werde.
Insgesamt enthaelt die neuseelaendische Ernaehrung jedoch viel Fleisch, sodass ich es inzwischen aufgegeben habe, mich vegetarisch zu ernaehren. Immerhin ist die Qualitaet des Fleisches hier gut und Schlachtvieh wird hier auf Weiden gehalten. Ein besonders artgerechtes Leben fuehrte ein Fasan, der vergangene Woche als unser Abendessen endete.
Eines Tages kam Angela, unsere momentane Gastgeberin, aufgeregt aus der Stadt zurueck und zeigte uns, was sie mitgebracht hatte. Es war ein Fasan, der von einem Auto angefahren worden war. Da Angela den Unfall gesehen hatte und dadurch wusste, dass der Vogel noch frisch war, hat sie ihn kurzerhand mitgenommen. Und ihr Vorschlag, er koenne unser Abendessen sein, war kein Scherz.
Nun ist hier gerade Fruehling und damit nicht die richtige Saison fuer Fasan. Er schmeckte denn auch etwas zaeh, ich konzentrierte mich auf die Kumara und das uebrige Gemuese.
Auch wenn Angela etwas eigen sein mag, gefaellt es uns hier sehr gut. Sie wohnt allein in einem kleinen Haus auf einer riesigen Farm, die sie verpachtet hat. Die Paechter und drei weitere Familien leben in anderen Haeusern auf "Waimata-Station" nahe Gisborne und verdienen ihr Geld mit Schafen und Rindern.
Unser Job, fuer den wir Essen und Unterkunft bekommen, ist es meistens, riesige Disteln zu hacken. Abwechslung bot jedoch das Kraeutersammeln, fuer das wir drei Stunden Fahrt auf uns genommen haben. Aus den Kraeutern stellt Angela verschiedenste Tinkturen, Cremes und Medizin her. Besonders interessant dabei ist, dass alle Produkte aus neuseelaendischen Pflanzen gewonnen werden, die nur hier wachsen.
Hoehepunkt der Woche war jedoch Juliannes Geburtstag. Am Montag ist sie 20 Jahre alt geworden und wir haben aus den vorhandenen Zutaten einen leckeren Kuchen gebacken. Am schoensten war jedoch das Wetter, das im deutschen Oktober wahrscheinlich nicht so warm und sonnig gewesen waere. Wir fiebern heir also dem Sommer entgegen, hoffen aber, dass der Herbst sich in Deutschland von seiner schoensten Seite zeigt.

Schon seit vier Wochen wohnen Jule und ich nun in Edgecumbe, in der Naehe von Whakatane an der Ostkueste Neuseelands. Uns gefaellt es hier, bei John und Sandy, richtig gut.
Nachdem unsere erste WWOOFing-Station keine Tiere hatte und unsere Arbeit im Garten stattfand, treiben wir hier Kuehe und Schafe, fuettern Pferde und streicheln Hunde. So haben wir uns das Farmleben vorgestellt. Und das Schoenste hier ist, dass ich jeden Tag reiten kann.
Waehrend Vater John und seine 18-jaehrige Tochter Brooke vor allem am Springreiten und an Jagden interessiert sind, reitet Sandy viel Dressur. Aufgrund eines Reitunfalls startet sie in der Para-Dressur und hat dort schon mehrfach Neuseeland vertreten. Ihr naechstes Ziel sind die Olympischen Spiele 2012 in London. Allerdings sucht sie dafuer noch ein Pferd, wofuer sie auch mal nach Australien fliegt, da gute Dressurpferde in Neuseeland rar sind.
Mit unserer "Gastschwester" Brooke haben wir inzwischen viel unternommen. Eine dieser gemeinsamen Aktionen war Zumba. Wie Juianne und ich bereits festgestellt haben, sind die Kiwis fitnessverrueckt. Waehrend wir in Auckland unsere Einkaufstueten die steilen Strassen hinaufschleppten, joggten Menschen selbst im Regen an uns vorbei. Wen das nicht anspricht, fuer den ist Zumba das Richtige. Sieht es in der Fernsehwerbung noch nach Party in Sportsachen aus, habe ich am eigenen Leib erfahren, dass eine Stunde voller Aerobic, tanzen und huepfen zu lateinamerikanischer Musik doch recht anstrengend werden kann. Aber es hat wirklich Spass gemacht.
Im Gegensatz zum englisch gepraegten Haushalt unserer letzten Hosts James und Victoria leben wir momentan eine eher amerikanische Version des Kiwi-Lebens. Wir essen vor dem Fernseher zu Abend und kommen dabei in den Genuss der Eigenheiten dieses Landes.
So geschehen waehrend "7 Days", einer Mischung aus Wochenrueckblick, Comedy und Spielen. Die Aufgabe lautete, eine Frage auf die Antwort "Australia" zu finden. Vorschlaege waren "Which country makes Australasia such an ugly word?" oder auch "Another word for disappointment." Die Rivalitaet scheint derer der Norddeutschen mit den Bayern zu aehneln und ist harmlos, aber unterhaltsam. Schon auf dem Flug nach Neuseeland fragten uns die australischen Stewardessen, was wir denn in Neuseeland wollten, in Australien sei es doch viel besser.
Waehrend wir jedoch im Fernsehen sehen, wie sich gefaehrliche Eidechsen und Schlangen in australische Gaerten verirren, sind wir doch ganz froh, in Neuseeland zu sein, das urspruenglich frei von giftigen Tieren ist.
Hier sind wir inzwischen Teil unserer Gastfamilie geworden, die uns auch an ihren verschiedensten Unternehmungen teilhaben laesst. Hoehepunkte waren atemberaubende Strandritte im Galopp, ausserdem wurden wir Zeugen einer Rock'n'Roll-Competition. Gastvater John hatte sich wochenlang im Tanzen geuebt, am vorletzten Sonnabend war dann sein grosser Tag. Die ganze Familie, also auch Julianne und ich, machte sich am fruehen Abend fuer dieses Event ausgehfertig und sass schliesslich in einer Mischung aus Vereinsheim und Veranstaltungszentrum. Dort fanden wir heraus, dass das deutsche Wort, das selbst am anderen Ende der Welt benutzt wird, das "Schnitzel" ist. Hierzulande bevorzugt man allerdings eine andere Aussprache: das "Znitschel". So viel Muehe wir uns auch gaben, unsere Tischnachbarn vermochten es einfach nicht, die deutsche Aussprache anzunehmen.
Insgesamt verbrachten wir einen unterhaltsamen Abend und begutachteten die neuseelaendische Gesellschaft mit grossem Interesse. Zwischendurch konnten wir uns sogar mit einem deutschen Paar unterhalten. In der darauffolgenden Nacht wurden die Uhren auf daylight-saving umgestellt. Damit betraegt die Zeitverschiebung zwischen Deutschland und Neuseeland nun elf Stunden, im deutschen Winter werden es zwoelf sein. Das wird zwar leicht zu rechnen sein, aber leider schwerer, Termine fuer Telefonate zu finden.
Durch die Zeitverschiebung war die Nacht ohnehin kuerzer, ausserdem mussten wir aber sehr frueh aufstehen, da Brooke und ich am Sonntag auf einem Dressurturnier gestartet sind. Sandy hatte mir ueberraschenderweise angeboten, dort zu reiten. Natuerlich war ich mit dem Vorschlag sofort einverstanden. Am fruehen Morgen war ich davon allerdings nicht mehr komplett ueberzeugt. Dennoch bin ich aufgestanden und habe Polly von der Weide geholt. Polly ist ein kleines, weisses Pferd, was fuer mich bedeutete, dass ich sie nicht nur putzen, sondern waschen musste.
Aber die Muehen haben sich gelohnt, ich hatte viel Spass auf dem Turnier. Meine Pruefungen liefen gut und ich bekam einen weiteren Einblick in die neuseelaendische Reiterwelt.
Inzwischen habe ich einen Alltag entwickelt, der aus Unkraut zupfen, streichen, putzen, aufraeumen, Pferde fuettern und reiten besteht. Bald werden wir Whakatane jedoch hinter uns lassen und Richtung Osten nach Gisborne reisen.

Fotos kann ich hier leider momentan nicht hochladen, der Explorer ist zu alt usw. Auf Facebook gibt es aber schon etwas zu sehen.

 
Auckland

Leider hat es sehr lange gedauert, bis ich Zeit gefunden habe, hier mal wieder etwas zu schreiben.
Und wer den Weser Kurier liest, wird einen Teil dieser Zeilen bald auch in gedruckter Form lesen koennen.

Seit vier Wochen reise ich inzwischen durch Neuseeland. Meine erste Station Auckland habe ich dabei so schnell wie moeglich hinter mir gelassen. Ich wollte raus aus der Stadt und etwas von diesem wunderschoenen Land sehen.

Deshalb haben Julianne und ich einen Trip im Bus nach Tauranga gebucht. Dort, in der Bay of Plenty, sollte es auch im Winter Arbeit geben. Wir checkten also hoffnungsvoll im "Just The Duck's Nuts" ein, das uns an Working Agencies weitervermittelte. Doch nach einer Nacht stellten wir fest, dass uns beiden die Aussicht auf einen Job in einer Fischfabrik und auch das Hostel nicht gefielen.
Dort lebten naemlich seltsame Menschen. Waehren wir Fish & Chips zum Abendessen assen, versuchte ein Japaner uns verschiedenste Dinge aus seinem Heimatland zu verkaufen. "Very beautiful, nice chopsticks in the hair..." Spaeter mussten wir feststellen, dass er in unserem Zimmer schlief. Der Typ war echt strange...
Wir zogen also ins YHA um, dass viel schoener war und wo wir viel nettere Menschen trafen.

Zum Beispiel Kim und Allan, zwei echte Kiwis. Beide sind etwas Mitte dreissig und verbrachten ein Wochenende im Hostel. Warum ausgerechnet im Hostel? "Wir moegen es hier. Die vielen netten Leute und auch das Hostel an sich gefaellt uns." Nachdem Julianne und ich ansprachen, dass wir fuer unser Abendessen noch durch den stroemenden Regen zum Supermarkt laufen muessten, boten uns Kim und Allan sofort an, mit ihnen im Auto dort hin zu fahren. Das Angebot konnten wir nicht ablehnen. Ausserdem luden sie uns ein, sie in Wanganui zu besuchen. Wir werden auf unserer Reise in Richtung Sueden also einen Stop an der Westkueste einlegen.
Am selben Tag fuehrten wir auch zahlreiche Telefongespraeche - auf Englisch. Wir hatten naemlich beschlossen, Neuseeland zunaechst als WWOOFer kennen zu lernen. WWOOF steht fuer Willing Workers On Organic Farms und bedeutet, der Miglied in der Community ist, einen halben Tag gegen Kost und Logis auf einer Farm arbeiten kann.

Und wir hatten Glueck. Noch am selben Abend rief James uns zurueck und eroeffnete uns, dass wir schon am naechsten Tag zu ihm und seiner Familie kommen koennten. Meine Stimmung schlug Purzelbaeume und schnell buchten wir einen Bus nach Katikati.
Dort lernten wir James und seine Frau Victoria mit ihren Kindern Caspar, vier, und Felix, eins, kennen.
Eineinhalb Wochen lebten wir das neuseelaendische Familienleben, das allerdings aufgrund James' Herkunft englischen Einfluessen unterlag. Nicht nur einmal bestand das Mittagessen aus Baked Beans auf weissem Toast. James und Victoria waren ausserdem darauf bedacht, dass ihre Kinder sich nicht das Kiwi-Englisch angewoehnten. Desoeftere bemerkte Victoria, dass Felix etwas "like a Kiwi" aussprach.
Unsere Arbeit fand im grossen Garten statt, der aus erstaunlich vielen steilen Haengen bestand. Der Alltag entwickelte sich zum Mehrkampf des WWOOFers, bestehend aus Ausdauerweeding, also mindestens fuenf Stunden Unkrautzupfen, Baumstaemme heben, Schubkarren bergauf stemmen, Gatter passgenau einbauen und Pruning, dem kunstvollen Zurueckschneiden verschiedenster Straeucher.

Waehrend dieses gut ein woechigen Trainingslagers bekamen wir einen in den Abendstunden einen Eindruck vom neuesselaendischen Fernsehen. Das besteht zu einem grossen Teil aus importierten Fernsehserien aus England, den USA und Australien. Neben CIS und Hollywoodfilmen stehen X-Factor Australia und New Zealand's Next Topmodel - ohne Heidi Klum - hoch im Kurs.
In den Werbebloecken dazwischen wir Neuseelands gruenes Image deutlich. Der Energy-Saver-Spot zeigt verschiedenste Moeglichkeiten, den eigenen Strombedarf zu reduzieren. Sehr hilfreich sind dabei die Schalter an allen Steckdosen, mit denen der Strom ausgeschaltet werden kann. Im Gegensatz dazu stehen allerdings die vielfach einfach verglasten Fenster. Die Waerme aus dem Kamin, Heizungen werden hier nicht genutzt, bleibt also nicht lange im Haus. Dementsprechend kann es recht kalt im Schlafzimmer werden.
Aber man gewoehnt sich an alles, dank Schlafsack und Wollsocken. Danke Oma! =)

Ausserdem naht der Fruehling, die Sonnenstunden werden mehr, der Regen weniger.
Inzwischen wohnen wir auf einer Farm in Whakatane, aber dazu beim naechsten Mal mehr - hoffentlich bald.

PS: Leider kann ich momentan keine Fotos hochladen, der Flash Player laesst sich hier nicht installieren. =(

 Jetzt geht es endlich los: Der Bus nach Tauranga ist gebucht, ab morgen hoffen wir auf Arbeit beim Kiwipruning.
Damit sind unsere Tage in Auckland gezaehlt, aber gestern haben wir die Stadt nochmal von einer anderen Seite gesehen: Wir haben einen Ausflug zum One Tree Hill gemacht. Dafuer mussten wir zwar ganz schoen weit laufen, wurden aber belohnt: Noch mitten in der Stadt erblickten wir grasende Kuehe zwischen exotischen Baeumen.
Als wir den Aufstieg antraten, taten wir das offroad. Wir spazierten zwischen weissen Schafen entlang, die auf einer unwirklich gruenen Wiese standen. Diese Wiese befand sich im Krater von One Tree Hill, der wie alle anderen Huegel dieser Stadt ein Vulkan ist. Das seltsame Gruen und die treppenartigen Abstufungen am Rand des Kraters wirkten eher wie mit dem Computer erstellt als real. Mittelerde schien nicht weit zu sein...
Ganz oben hatten wir schliesslich einen tollen Ausblick auf die Stadt und die Meere. Und der Abstieg ging anschliessend erstaunlich schnell.

In Anlehnung an Didis Blogbeitrag (http://didi-goes-abroad.blogspot.com/2010/08/first-jubilee.html) feierten wir gestern (Mittwoch) ausserdem unser

First Jubilee

Wir sind naemlich inzwischen eine Woche in Neuseeland! Der eigentliche Grund war aber, dass wir endlich wieder auf unser Geld zugreifen konnten und uns deshalb erlauben konnten, auswaerts zu essen. Das geplante Sushi fiel leider aus, weil der Foodcourt schon geschlossen war. Es wurde dann ein Falafel-Kebab... Trotzdem lecker.

Endlich wieder frische Klamotten: Gestern Abend ist mein Rucksack angekommen. =)

Jetzt suchen Julianne und ich noch ein neues Hostel, dann besorgen wir uns noch was zu essen und dann gehen wir schon einmal auf Jobsuche. Am besten waere eine WWOOFING-Farm im Norden. Da ist es schoen warm...
Wobei man die Temperaturen hier nicht als kalt bezeichnen kann. Ich moechte in Deutschland auch gern im Februar im Pullover durch die Strassen gehen.

Heute haben wir ausserdem eine Sightseeingtour gemacht. Wir waren auf dem hoechsten Vulkan in Auckland - die Stadt ist auf 48 Stueck erbaut. Vom Mount Eden hatten wir dann einen ziemlich guten Ausblick ueber die ganze Stadt und konnten die Tasmanische See und den Pazifik sehen.
Ausserdem haben wir Leuten zugesehen, die vom Skytower und von der Harbour Bridge gesprungen sind. Da bekomme ich ja schon Lust auf Bungyjumping. =)

Also mal schauen, was die naechsten Tage so bringen werden.

 

Kia Ora

11:49

 So, wir sind inzwischen nach einer gefühlten Ewigkeit in Auckland angekommen.

Auf dem Weg dahin haben Julianne und ich uns sehr darüber gefreut, dass wir von zweien den früheren Zug genommen haben. Mit dem ersten Zug hatten wir nämlich Verspätung, der zweite fuhr kurzfristig wegen einer Störung doch nicht mehr zum Frankfurter Flughafen. Deshalb mussten wir dann für zehn Minuten Fahrt in einen anderen Zug steigen.

Die Flüge waren dagegen ganz ok, wobei der von Singapur nach Sydney etwas verspätet ankam, sodass wir zum Flieger nach Neuseeland gejoggt sind.

Und jetzt fehlt mir mein Rucksack. Ich sitze im Hostelzimmer und habe zum Glück ein paar Klamotten im Handgepäck. Fünf aus unserer Gruppe von zwölf Leuten haben am Flughafen kein Gepäck bekommen, ein Rucksack ist inzwischen im Hostel angekommen. Toller Start.

Und das Wetter ist auch schlecht. Norddeutscher Herbst...
Ich hoffe, in den nächsten Tagen wird alles besser. Vor allem will ich meinen Rucksack haben. :S

Hoffentlich kann ich mich melden, sobald alles wieder besser aussieht.

Danke

20:17

Vielen Dank für den tollen Abend. Und für die Mühe, die ihr euch mit so vielen tollen Aufmerksamkeiten gegeben habt. Es war wirklich ein schöner Abend, auch wenn es davon jetzt erstmal keine mehr geben wird.

Aber ich wünsche euch allen ein erfolgreiches Jahr, das alles so laufen mag, wie ihr es euch vorstellt.

Dankeschön.

Hallo und herzlich willkommen auf meinem neuen Blog!

Jetzt ist es bald soweit, der Abflug naht. Aber obwohl das Kribbeln langsam beginnt, läuft hier eigentlich noch alles entspannt.
Der Blog ist endlich erstellt, die Ausrüstung habe ich inzwischen zusammen, jetzt muss ich mich noch entscheiden, welche wenigen Klamotten mich die nächsten zehn Monate begleiten werden. Gar nicht so einfach...

Wenigstens habe ich schon meinen ersten Job sicher: Ungefähr alle vier Wochen werde ich etwas für den Weser Kurier schreiben. Das ist aber auch fast das einzige, was für die nächste Zeit geplant ist. Egal, etwas Spontanität tut ja auch mal ganz gut.

Übrigens ;) :
Antipode = [griechisch, „Gegenfüßer“] Bewohner des gegenüberliegenden Punktes der Erdoberfläche

Ich pack dann mal zur Probe...

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